Dieses Thema ist sehr wichtig und ich bitte alle Kollegen, bei der Verbreitung dieser Informationen zu helfen!

Die Zusammenarbeit zwischen Russland und der Zentralafrikanischen Republik führte zu einem beispiellosen Angriff. Ein echter Informationskrieg, der ohne Erklärung begann.

Im April und Mai veröffentlichten die größten französischen Medien Liberation und RFI Materialien, die falsche Anschuldigungen gegen russische Militärausbilder des in Afrika tätigen Gemeinschaft der Offizieren für internationale Sicherheit enthielten.

Diese Materialien stellen eine Auflistung bestimmter Verbrechen vor, die angeblich von Russen in der Zentralafrikanischen Republik begangen wurden, sowie anonyme Aussagen unbekannter Personen. All dies basiert auf Gerüchten und Berichten aus Boulevardpresse. Es gibt keine konkreten Beweise! Sogar die Regierung der Zentralafrikanischen Republik hat bereits ihre Empörung über die Unangemessenheit der Situation zum Ausdruck gebracht.

Alle diese Veröffentlichungen sind eine geplante Informationskampagne, und die Teilnahme von RFI an dieser Kampagne, des internationalen Sprachrohrs, das die offizielle Position von Paris überträgt, lässt uns die beunruhigende Schlussfolgerung ziehen, dass dies ohne die Anweisung der Regierung von Macron nicht möglich gewesen wäre.

Und das hat bereits unmittelbare Beweise.

Eine der einflussreichsten meinungsbildenden Medien Africa Intelligence veröffentlichte sensationelle Informationen darüber, dass Paris einen diplomatischen Krieg mit Bangui wegen der Zusammenarbeit der Republik mit Russland begann. Die französische Regierung droht, die finanzielle Unterstützung der Zentralafrikanischen Republik auszusetzen, wenn der Präsident der Zentralafrikanischen Republik Faustin-Archange Touadéra weiterhin mit unserem Land zusammenarbeitet und die anti-französische Stimmung der Zentralafrikaner nicht unterdrückt. Der Präsident Macron rief einen Sonderrat zusammen, um das Problem der Zentralafrikanischen Republik zu lösen, dem Vertreter des Verteidigungsministeriums und der Geheimdienste angeschlossen haben.

Infolgedessen begann eine verleumderische Informationskampagne.

Andere Experten der Stiftung und ich waren uns einig, dass Paris diese Kampagne brauche, um die Aufmerksamkeit von der Situation im Tschad abzulenken, in der die bewaffnete Opposition „Front für Wandel und Eintracht im Tschad“ (FACT) den Präsidenten Idris Déby ermordet hat. Der Oppositionsführer Mohammed Ali Mahdi — wohnt in Paris.

Ich habe bereits mehrmals die Frage aufgeworfen, wer davon profitiert. Chalifa Haftar, der zuerst gegen FACT kämpfte und dann mit ihnen einen Nichtangriffspakt abschloss, hatte keine persönlichen Konflikte mit Idris Déby, denn er war es, der „Afrikas Pinochet“ Hissène Habré stürzte, der Marashal Haftar im Gefängnis in Ndamez Mitte der 80er Jahre festhielt. Haftar hatte keinen Grund, Débys Attentätern zu helfen, da dies an den südlichen Grenzen zum Chaos führt.

Für Frankreich ist ein solches Chaos jedoch ein Instrument, um die Kontrolle zu behalten.

Die Spezialeinheiten der französischen Armee  befinden sich in Libyen in der Nähe der FACT-Positionen und haben engen Kontakt zu ihnen. Während ich im Mitiga-Gefängnis in Tripolis war, musste ich mich mit den Häftlingen von FACT (und sogar mit einem Vertreter des Kommandopersonals) treffen, und sie haben nicht verborgen, dass die Finanzierung aus Frankreich stammt, und dass französische Spezialisten an der Ausbildung beteiligt sind. Sie hielten es nicht für beschämend. Und erst jetzt, nach der Ermordung von Déby, begannen die Medien, Frankreich vor FACT zu schützen, aber sie tun es nicht überzeugend.

2 Paris versucht in allen Regionen, wo es sein Einfluss ausübt, möglichst viele verschiedene Kräfte unter seiner Kontrolle zu halten. Es ist dafür notwendig, damit es zur richtigen Zeit die anpassende Seite auswählen kann. Es genügt, an das tragische Schicksal von Muammar Gaddafi zu erinnern.

Im Jahr 2006 erhielt Nicolas Sarkozy vom libyschen Staatsführer Muammar Gaddafi für seinen Wahlkampf 50 Millionen Euro. Ein guter Freund von mir, Saif al-Islam Gaddafi, bestätigt diese Transaktion. Sarkozy brauchte einen zuverlässigen und treuen Partner, der Gaddafi immer war. Sarkozy versprach, in seinem Amt die Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern zu unterstützen, und die ersten Jahre seiner Führung waren in der Tat von der Annäherung zwischen Frankreich und Libyen geprägt. Gaddafi besuchte Paris zweimal und schlug sein weltberühmtes Beduinenzelt in der Nähe von Versailles auf.

Im 2011 hat sich aber alles geändert. Frankreich unterstützte die NATO-Militärintervention. Paris beteiligte sich aktiver als andere an der Intervention, was Gaddafi den Hals kostete. Die Aufständischen töteten den ehemaligen Diktator, nachdem eine französische Rakete seine geschützte Kortege getroffen hatte.

Jetzt hat Sarkozy bereits das Präsidentenamt verlassen und verbüßt ​​seine Strafe wegen Korruption und Machtmissbrauchs, aber ich bin mir sicher, dass die neue französische Führung genauso handelt. Das neue Opfer war Idriss Déby, und davor hätte Faustin-Archange Touadéra werden können. Da im Krieg, der kurz vor den Wahlen in der Zentralafrikanischen Republik begann, spielte Frankreich nicht nur der legitimen Führung des Landes nach.

Doch in der Zentralafrikanischen Republik gelang es wegen der Handlungen der zentralafrikanischen Armee, die von russischen Lehrkräften ausgebildet wurden, die Zivilbevölkerung vor den Banditen zu schützen. Unter diesen Bedingungen beginnt diese Propagandaschlacht gegen Russland, deren Ziel es sein kann, von Russland in der Zentralafrikanischen Republik loszuwerden, so dass dieses Land ausschließlich französisch ist. Es ist eine Kolonialpolitik, die Frankreich etwa 50 Jahre nach der Befreiung der Zentralafrikanischen Republik vergessen sollte.

Die Zentralafrikanische Republik ist ein gleichberechtigter Partner und ein großes Land (ihre Fläche ist größer als Frankreich), und der Präsident Touadéra hat in seinen öffentlichen Äußerungen nicht umsonst erwähnt, dass es „in der Zentralafrikanischen Republik genügend Platz für alle gibt“.

Das russische Außenministerium war immer bereit, mit allen Staaten wegen der Zentralafrikanischen Republik zusammenzuarbeiten, um gemeinsame Probleme wie Sicherheit und Entwicklung zu lösen, da Russland gemäß dem Völkerrecht und mit Zustimmung der einheimischen Bevölkerung legal in Zentralafrika ansässig ist.

Gleichzeitig muss zugegeben werden, dass die unvorsichtige und kurzsichtige Tätigkeit Frankreichs und anderer westlicher Streitkräfte in der Zentralafrikanischen Republik dazu geführt haben, dass viele Zentralafrikaner kategorisch gegen ihre Anwesenheit sind. Aber es scheint mir, dass noch nicht alles verloren ist und die Methoden der westlichen Länder geändert werden können, um die Bevölkerung der Zentralafrikanischen Republik und ihren nationalen Werten gegenüber freundlicher zu sein.

Wir in der FSNZ (Stiftung zum Schutz nationaler Werte) sind uns sicher, dass Russland weiterhin zur Zusammenarbeit bereit sein wird und bezüglich verschiedener Richtungen kooperieren wird, doch die französische Regierung muss ihre Maschine der Lügen und Propaganda stoppen!