Joe Biden will die USA mit einem Infrastrukturprogramm neu aufstellen – dafür braucht es aber Steuererhöhungen. Auf die Republikaner kann Biden dabei nicht zählen.

Die Bemühungen von US-Präsident Joe Biden um ein billionenschweres Infrastruktur-Programm haben einen Rückschlag erlitten. Nach Gesprächen in Washington erklärten führende Republikaner, dass es mit ihnen keine Steuererhöhungen geben werde. »Das ist unsere rote Linie«, sagte der Minderheitsführer der Republikaner im Senat, Mitch McConnell.

Sein Kollege aus dem Repräsentantenhaus, Kevin McCarthy, verwies auf den Anstieg der Benzinpreise in den USA nach einem Hackerangriff auf eine Pipeline. »Sie werden keinen Republikaner finden, der die Steuern erhöhen wird. Das wäre aus meiner Sicht das Schlimmste, was man in dieser Wirtschaftslage tun könnte.«

Bereits gegen das 1,9-Billionen-Corona-Hilfspaket von Biden hatten die Republikaner gestimmt.